CMD (Cranio Mandibuläre Dysfunktion)

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Die Craniomandibuläre Dysfunktion wird häufig von Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Bewegungseinschränkungen, schmerzhafter Muskulatur bis hin zu massivster psychischer Beeinträchtigung geprägt. Die CMD erfährt in unserer leistungsgeprägten Gesellschaft eine zunehmende Verbreiterung. Die Therapie ist ebenso komplex wie die Entstehung und kann nur interdisziplinär erfolgen.

Wichtige Faktoren bei der Betrachtung sind:

  • die statisch-anatomischen Gegebenheiten.
  • das Zusammenspiel der Muskulatur, Bänder und Knochennähte
  • die Betrachtung der psychischen Belastung und Belastbarkeit des Patienten

Die interdisziplinäre Betrachtung der CMD eröffnet therapeutische Möglichkeiten, die Ärzte und Therapeuten einzelner Fachrichtungen nicht erreichen können. Das Erkrankungsbild der CMD ist in seiner vollen Komplexität nur dann zu erfassen, wenn eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten erfolgt. So wissen wir heute, dass Psyche und Kauorgan in engem Zusammenhang stehen, genauso wie die Körperhaltung einen Zusammenhang zu den beiden vorgenannten Fachgebieten bildet. Für die adäquate Behandlung eines CMD-Patienten kommen generell Ärzte und Therapeuten aus folgenden medizinischen Disziplinen in Frage:

  • HNO-Ärzte
  • Internisten
  • Kieferchirurgen
  • Kieferorthopäden
  • Physiotherapeuten
  • Logopäden
  • Orthopäden
  • Psychotherapeuten
  • Schmerztherapeuten
  • Zahnärzte

Für eine sinnvolle interdisziplinäre Therapie ist immer ein Behandler als Leiter der Behandlung sinnvoll. Häufig ist dies der Kieferorthopäde oder der Zahnarzt, je nach Art der Symptomatik. So wird der Orthopäde bei Vorliegen einer primären Fehlbisslage mit begleitender HWS-Problematik in Anweisung des Zahnarztes beispielsweise für eine Deblockierung der Halswirbelsäule sorgen, kann jedoch nicht ursächlich therapieren.

CMD begleitende Symptomatiken werden von HNO-Ärzten, Internisten, Radiologen und Psychotherapeuten abgeklärt. Physiotherapeuten sind das unentbehrliche Bindeglied in der Kette, sie können jedoch für sich allein ebenfalls keine adäquate ursächliche Therapie erreichen.

Funktionelles Zusammenspiel verschiedener Körperteile

Die enge funktionelle Verbindung von Kiefer-, Kopf- und Ileosacralgelenken wird durch das propriozeptive System gesteuert, das zur Orientierung der Haltung und des Bewegungsapparates im Raum dient. Durch die hohe Ausprägung von Nervenrezeptoren reagieren diese Gelenke sehr empfindlich auf Fehlbelastungen. Wenn ein Gelenk gestört ist, zeigt sich die pathologische Belastung auch in den anderen Gelenksystemen. Die Dysfunktion des Kiefergelenks reagiert deshalb beispielsweise mit einem Schmerzkomplex in der Lenden-Beckenregion - häufig genug therapieresistent oder rezidivierend. Beschwerden im z.B. rechten Kiefergelenk korrelieren oft mit dem linken Ileosacralgelenk und umgekehrt. Dabei ist eine differenzialdiagnostische Abgrenzung des gestörten Gelenks mit schulmedizinischen Mitteln oft nicht möglich.

Deshalb treten hier unsere Chiropraktik und Manuelle Therapie mit ihren exakten diagnostischen Möglichkeiten auf den Plan und können gemeinsam dazu beitragen, die Therapierbarkeit des betroffenen Gelenks und anderer lokaler Beschwerden zu gewährleisten.